Applikationen entwerfen und implementieren
Modulidentifikation
Handlungsziele
- Erfasst Problemstellungen, entwickelt strukturiert Lösungsansätze und übersetzt sie für die Stakeholder.
- Erstellt eine geeignete visuelle Darstellung für die Programmierung von Anforderungen.
- Leitet aufgrund der Vorgaben die erforderlichen Daten (Eingabe, Verarbeitung, Aus-gabe und ihre Datentypen) ab.
- Implementiert die Applikation mit Hilfe von Kontrollstrukturen und selbst erstellten Funktionen.
- Hält vorgegebene Konventionen ein, kommentiert den Code und achtet dabei auf die Wartbarkeit.
- Interpretiert Mängel (Fehler) in der Software und korrigiert diese.
Handlungsnotwenidge Kenntnisse
- Kennt den Unterschied und den Zweck von Problemraum zu Lösungsraum.
- Kennt Instrumente, um Anforderungen Lösungsfrei zu identifizieren.
- Kennt die Gründe, um den Problemraum und Lösungsraum voneinander zu trennen (z.B Innovationsgewinn, Stressreduktion).
- Kennt eine Notation, um den Ablauf einer Programmlogik abzubilden (z. B PAP, Struktogramm, Activity).
- Kennt den Zweck von Modellen und Diagrammen als Besprechungs- und Umsetzungsgrundlage.
- Kennt die Unterscheidung der Datentypen (z. B primitive, komplexe).
- Kennt die relevanten Datentypen (z. B integer, boolean, array mit einer Dimension).
- Kennt die Funktionsweise einer Software nach dem EVA Prinzip.
- Kennt den grundlegenden Aufbau einer Applikation resp. Programmes.
- Kennt die Verwendung von Kontrollstrukturen wie Iterationen (vor-/nachgeprüft), Selektion.
- Kennt Sinn und Zweck von Variablen und Konstanten sowie deren Unterschied.
- Kennt den Gültigkeitsbereich von Anweisungen und deren Zweck.
- Kennt die Möglichkeiten von Editoren sowie einer Entwicklungsumgebung, sowie den Umgang mit Fehler- und Warnmeldungen.
- Kennt den Aufbau von Funktionen (Name, Parameter, Datentypen, Rückgabetyp) und wie diese in einem Programm korrekt eingesetzt und aufgerufen werden.
- Kennt den Mehrwert der Auslagerung von Teilen von Code in Funktionen.